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Rundgang der: holzzerstoerender Pilze - zu den Blaettlingen

Die Porenschwämme

(Antrodia vaillantii, A. xantha, A. sinuosa, A. serialis und O. placenta)

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Inhalt

Beschreibende Stichworte

Allgemeines zu den Porenschwämmen

Auswahl einiger Ausschlussmerkmale zur Unterscheidung von anderen Arten und Gattungen

Fruchtkörper der Porenschwämme und der wichtigsten Arten

Stränge (Rhizomorphen), das wichtigste Merkmal zur Diagnose

Oberflächenmycelien und ihre Merkmale

Mikroskopische Merkmale zur Bestimmung der Gattungen Antrodia und Oligoporus spec.

Ökologie und Verbreitung der Porenschwämme (Antrodia und Oligoporus spec.)

Ähnliche Arten und mögliche Verwechslungen

Die Porenschwämme (Antrodia spec. und Oligoporus spec. - Familie der Polyporaceae)

Beschreibende Stichworte:

Flache oder konsolenförmige, Poren tragende, weiße oder weißliche Fruchtkörper; fast immer weiße, selten hell gräuliche oder sehr hell bräunliche Stränge; durchsichtige, dünnwandige, elliptische, bohnenförmige oder spindelige Sporen; braunfaules Holz; hohe Holzfeuchtigkeit.

Allgemeines:

Die Porenschwämme sind neben den Kellerschwämmen, dem Echten Hausschwamm oder dem ausgebreiteten Hausporling (Eichenporling) eine weitere Gruppe der wichtigsten holzzerstörenden Gebäudepilze in Mitteleuropa. Der Begriff Porenschwamm ist, ähnlich wie bei den Kellerschwämmen, eine Sammelbezeichnung für verschiede im deutschen Sprachraum vorkommende Antrodia und Oligoporus-Arten (SCHMIDT 1994 und SUTTER 1997). Wie bei fast allen Hausfäulepilzen entsteht beim Holzabbau durch Porenschwämme eine intensive Braunfäule (Bild, 51 KB) (veraltet: Destruktionsfäule). Dabei zerfällt das Holz in meist kleine, würfelförmige Stücke - Würfelbruch.

Auswahl einiger Ausschlussmerkmale:

Wenn eines der folgenden Merkmale zu finden ist, handelt es sich nicht um einen Porenschwamm oder verwandte Arten: Fruchtkörper ohne Poren oder Porenrudimente oder mit Lamellen oder Leisten, Fruchtkörper im Anschnitt mit mittel- oder dunkelbraunen Farben, Sporen dickwandig, reif braun gefärbt, Faserhyphen braun oder größer als 10 mm, weitlumige Gefäßhyphen (über 20 mm), (Vorsicht bei Mischinfektionen). - weiter

Autor: T. Huckfeldt

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