Hier klicken, für einen Rundgang durch dies Kapitel - Blaettlinge

Rundgang: holzzers

Die Blättlinge - Gloeophyllum

(Gloeophyllum trabeum, G sepiarium, G. abietinum und G. odoratum)

zurück oder
eine Seite zurück

Inhalt

Beschreibende Stichworte

Allgemeines zu den Blättlingen

Auswahl einiger Ausschlussmerkmale zur Unterscheidung von anderen Arten und Gattungen

Fruchtkörper der Blättlinge

Dunkel-Fruchtkörper (monströse Fruchtkörper), wichtige Merkmale

Oberflächenmycelien und ihre Merkmale

Mikroskopische Merkmale zur Bestimmung der Arten

Ökologie und Verbreitung der Blättlinge

Ähnliche Arten und mögliche Verwechslungen

Die Blättlinge (Gloeophyllum trabeum, G. sepiarium, G. abietinum und G. odoratum (früher Lenzites) - Familie der Polyporaceae)

Beschreibende Stichworte:

Hüte oder konsolenförmige, Lamellen oder Poren tragende, hell bis dunkelbraune Fruchtkörper; Fruchtfleisch (Trama) braun; selten mit Oberflächenmycel, Strängen fehlen; durchsichtige, dünnwandige, glatte, zylindrische bis schmal elliptische Sporen; Skeletthyphen gelb oder braun; Braunfäule, meist als "Innenfäule"; mittlere Holzfeuchtigkeit, lebt nach Befeuchtung wieder auf.

Allgemeines:

Die Blättlinge sind im Inneren eines Gebäudes eher selten, ihre Mycelien (Pilzfäden) kommen jedoch in Fensterhölzern, Zäunen, Carports und anderen freistehenden Holzkonstruktionen vor. In einer Studie hatte der Zaunblättling (G. sepiarium) einen Anteil von 1,4 % an den pilzlichen Schadensfällen in geheizten Gebäuden (Rafalski & Kirk 1972). Die Blättlinge verursachen eine intensive Braunfäule. In den meisten Fällen bleibt die oberste Holzschicht intakt und lässt ein Bauteil äußerlich intakt erscheinen, obwohl es schon schwer geschädigt ist. Dies wird als "Innenfäule" bezeichnet. Früher wurde dieser Fäuletyp als "Lenzitesfäule" bezeichnet. Diese Bezeichnung sollte nach der Neuordnung der Gruppe nicht mehr verwendet werden.

Auswahl einiger Ausschlussmerkmale:

Wenn eines der folgenden Merkmale zu finden ist, handelt es sich nicht um einen Blättling: Voll entwickelte Fruchtkörper ohne Poren oder Porenrudimente und ohne Lamellen und Leisten; Fruchtkörper im Anschnitt cremefarben oder weiß; Sporen dickwandig, reif braun gefärbt; Faserhyphen hyalin, fehlen oder sind stark verzweigt; weitlumige Gefäßhyphen vorhanden (Vorsicht bei Mischinfektionen). - weiter

Autor: T. Huckfeldt

Impressum


Zum nächsten Kapitel des Rundganges: Holzzerstörende Pilze und Schwämme - der Ausgebreitete Hausporling,
Zur Gebäudesuche oder zur Anfangsseite